Über mich

Mein Weg führte mich
zurück zu dem,
was wirklich trägt.

Mein Weg führte mich zurück zu dem, was wirklich trägt

Wenn das Leben neue Wege öffnet

Manche Veränderungen suchen wir uns aus. Andere kommen ungefragt und verändern unseren Blick auf das Leben.

Mit der Geburt meines Kindes verschoben sich meine Prioritäten. Neben Beruf und Familie entstand die Frage, die mich bis heute begleitet: Wie gelingt es, den Anforderungen des Lebens gerecht zu werden, ohne sich selbst dabei aus dem Blick zu verlieren?

Auch eine siebenmonatige Zeit in Neuseeland hat mich geprägt. Die Weite, die Natur und eine andere Art, auf Zeit und Alltag zu schauen, sind mir geblieben. Bis heute ist Natur für mich mehr als eine schöne Umgebung. Sie ist ein Ort, an dem Wahrnehmung sich verändert, Gedanken ruhiger werden und manches wieder klarer werden kann.

Was meine Arbeit heute prägt

Seit mehr als zwanzig Jahren arbeite ich mit Menschen. Ich habe Deutsch und Kunst für das Lehramt an Gymnasien studiert und bin seit 2005 als Lehrerin tätig. Seit rund zehn Jahren leite ich außerdem eine Schulbibliothek.

Sprache, Wahrnehmung, Gestaltung und Entwicklung begleiten mich damit schon lange.

Dabei ist eine Überzeugung für mich immer wichtiger geworden: Entwicklung lässt sich nicht verordnen.

Menschen brauchen nicht immer jemanden, der ihnen sagt, was richtig für sie ist oder welchen Weg sie gehen sollen. Manchmal brauchen sie einen Raum, in dem sie innehalten, Gedanken sortieren und genauer wahrnehmen können, was eigentlich in ihnen vorgeht.

Denn manchmal beginnt Klarheit dort, wo etwas, das bisher nur vage spürbar war, Worte bekommt.

Diese Haltung ist über viele Jahre gewachsen. Geprägt haben sie Erfahrungen aus der Pädagogik, dem Schreiben, der Beratung sowie meine Beschäftigung mit Meditation und Achtsamkeit.

2020 nahm ich an einer Fortbildung des NLQ zur Kollegialen Beratung und Supervision nach Schlee teil. Beratungsabläufe und -verfahren, Paraphrasieren, Menschenbildannahmen und der Gedanke, Menschen darin zu unterstützen, wieder Akteur:innen ihres eigenen Lebens zu werden, entsprechen bis heute meinem Verständnis von Begleitung.

Seit 2023 praktiziere ich Meditation. 2025 absolvierte ich drei Kursleiterinnenmodule bei Yogi Vidyananda über die VHS Oldenburg. Seit Mai 2025 leite ich ehrenamtlich einen Frauenkreis.

Aus meiner Beschäftigung mit Achtsamkeit, Selbstwahrnehmung und Entspannung sind außerdem fünf multimediale Selbstlernkurse entstanden. Sie verbinden Arbeitsbücher und Reflexionsübungen mit Begleitvideos und gesprochenen Meditationen, Fantasiereisen oder Progressiver Muskelentspannung.

Auch dort geht es für mich nicht darum, ein bestimmtes Ergebnis vorzugeben. Es geht darum, wahrzunehmen, auszuprobieren und herauszufinden, was im eigenen Leben tatsächlich stimmig ist.

Schreiben und Begleiten

Als Autorin gehe ich einen anderen und doch verwandten Weg.

Beim Schreiben interessiert mich das, was unter der Oberfläche liegt: Zwischentöne, Widersprüche, Übergänge und Erfahrungen, die manchmal erst greifbar werden, wenn wir Worte für sie finden.

Diese Aufmerksamkeit für Sprache nehme ich auch mit in Gespräche. Es macht einen Unterschied, wie wir über uns selbst sprechen, welche Worte wir für das Erlebte finden und ob jemand wirklich zuhört.

Schreiben und Begleiten sind für mich deshalb zwei unterschiedliche Wege, die aus derselben Haltung entstehen: genau wahrnehmen, offen bleiben und dem Menschen zutrauen, seinen eigenen Weg zu finden.

Was ich mitbringe

Pädagogik und Berufserfahrung
Studium der Fächer Deutsch und Kunst für das Lehramt an Gymnasien · seit 2005 im gymnasialen Schuldienst · seit rund zehn Jahren Leitung einer Schulbibliothek

Beratung und Begleitung
Kollegiale Beratung und Supervision nach Schlee, NLQ (2020) · ehrenamtliche Leitung eines Frauenkreises seit Mai 2025 · Konzeption und gemeinsame Leitung eines Wochenend-Retreats (2026) · Workshop mit Coachingpraxis bei Angelika Gulder (2026)

Meditation und Entspannung
eigene Meditationspraxis seit 2023 · Kursleiterinnenmodule I – III bei Yogi Vidyananda über die VHS Oldenburg (2025) · Grundlagen der Hypnose, VHS Oldenburg (2023)

Konzeption und Vermittlung
Entwicklung von fünf multimedialen Selbstlernangeboten mit Arbeitsbüchern, Reflexions- und Praxisübungen, Begleitvideos sowie gesprochenen Meditationen, Fantasiereisen und Entspannungsübungen

Schreiben und Literatur
Autorin von Lyrik und Prosa · veröffentlicht unter anderem Irisieren und Dazwischen

Was mir wichtig ist

Ich möchte Menschen nicht verändern und ihnen keine fertigen Antworten geben.

Ich möchte einen Raum schaffen, in dem sie innehalten und sortieren können, was sie bewegt. Einen Raum, in dem neue Perspektiven möglich werden und die eigene Stimme wieder deutlicher hörbar werden kann.

Manchmal geht es dabei um große Veränderungen. Manchmal um die leise Wahrnehmung, dass etwas im eigenen Leben nicht mehr stimmt. Und manchmal zunächst nur darum, eine Frage zuzulassen:

Was ist eigentlich los?
Was brauche ich?
Was gehört zu mir – und was vielleicht nicht mehr?
Und welcher nächste Schritt könnte meiner sein?

Veränderung muss und braucht nicht mit Druck beginnen.

Manchmal beginnt sie damit, sich selbst wieder zuzuhören.

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